Die Basis jedes Apéros

Brot bildet die Basis für viele Apéro-Ideen, denn es dient als Grundlage zur Präsentation außergewöhnlicher Essenskreationen. Dabei kann es sich sogar um Brot als solches handeln, wenn es denn besonders hochwertig verarbeitet wurde und in brillanter Qualität aufzutrumpfen weiß. Dinkelsamen oder ungewöhnliche Früchte und Gemüsesorten machen ein Brot zu einer besonderen Sache, die als Snack zu überzeugen weiß. Herkömmlicherweise werden hingegen häufig Weißbrotsorten genutzt, um als Apéro-Grundlage zu dienen. Mit Butter bestrichen schmecken sie gleich doppelt so gut. Nun können Veranstalter entscheiden, mit welchen weiteren Zutaten die Brotscheiben zu belegen sind.

Die Palette reicht hierbei von Wurst bis Käse, Fisch, Ei oder gar süße Chutneys. Je nachdem welche Getränke serviert werden, sollte auch das Brot zu wählen sein. Bei Wein passt in jedem Fall das bereits erwähnte Weißbrot, bei Bier hingegen könnte es auch eine Abwandlung mit Roggenmischungen oder gar ein Pumpernickel sein.

Manchmal ist weniger mehr, denn schließlich müssen Häppchen mundgerecht sein. Große Brotscheiben mit Belag machen satt und sind das Gegenteil eines gelungenen Apéros. Kleine, mundgerechte Stücke hingegen inspirieren den Gaumen und bieten den Gästen einen ersten Vorgeschmack auf das, was kommen mag. Es geht um den Genuss, nicht darum satt zu werden.

Deshalb sollten die Stücke auch keinesfalls zu dick sein. Besser ist es beim Brot zu sparen und stattdessen dafür die Extrazutaten etwas üppiger ausfallen zu lassen, denn Brot enthält auch viele Kohlenhydrate. Personen, die gerade eine Diät durchleben, werden deshalb eher nicht zum Brot greifen und stattdessen auf den Hauptgang warten. Brot ist deshalb trotzdem eine ideale Wahl für Apéros, denn es ist schnell angerichtet, preiswert und überall beliebt.


Käse zu Wein? Das ist fein!

Käse und Apéro passen perfekt zusammen. Viele Käsesorten bieten eine geeignete Lösung, doch auch hier sollte im Vorfeld genau auf das Publikum geachtet werden. Vegetarier werden zweimal hinschauen und möglicherweise den klassischen Käse komplett liegen lassen. Schuld daran ist die Käseproduktion selbst, denn diese benötigt für bestimmte Reifeprozesse tierisches Lab. Die Enzyme des Labs sorgen schlussendlich dafür, dass aus der Milch des Tieres später harter oder weicher Käse wird. Hergestellt wird das Labs jedoch in den Mägen junger Kälber, die dafür bereits früh geschlachtet werden.

Inzwischen existieren auch viele Käsesorten, die kein tierisches Lab benötigen und auf bakterielle Abwandlungen ausweichen. Allerdings funktioniert die Methode nicht für jeden Käse gleich Gut. Wer sicher sein will, kein tierisches Lab zu essen, sollte daher vorher auf die Verpackung schauen. Bei einem Apéro ist solch ein Vorgang schwer, doch clevere Veranstalter können speziell für Vegetarier eine separate Käseplatte anbieten.

Für alle anderen gilt schlemmen und genießen. Besonders begehrt sind Camembert und Briesorten auf Brot oder als Spieß, garniert mit Trauben, Kresse oder Schnittlauch. Ohne Grundlage lässt sich diese Käsesorte schwer als Apéro verteilen, denn sie klebt am Untergrund fest. Besser ist es, auf Parmesan oder Pecorino zurückzugreifen, denn dieser Käse ist hart und trocken und passt gut zu diversen Weinen. Auch exotische Käsesorten bilden eine gute Lösung, wie beispielsweise Arten mit Walnuss oder Blauschimmel. Andere Käsevarianten überzeugen durch den intensiven Geschmack oder ein eher mildes Aroma.

Nicht alle mögen hingegen Schafskäse oder Produkte aus Ziegenmilch. Sie duften etwas strenger und verleihen der Umgebung einen würzigen Gesamtgeschmack nach Wild und Stall. Ebenso ungern Gäste auf Apéros sind Hartzer-Käse oder bestimmte Sorten mit langer Reifezeit, die bereits von selbst aus einen extremen Geruch entfalten.